Kategorien
bcpb

AUSTAUSCH ÜBER UNSERE ERFAHRUNGEN, EINSCHÄTZUNGEN, BEFINDLICHKEITEN UND ZUKUNFTSWEISENDES ÜBER DAS MOMENTANE „DIGITALEN LEBEN“

Wir haben alle in den letzten Wochen Erfahrungen gesammelt, unsere Bildungsangebote, unseren Freizeit- und Kulturkonsum ins Netz zu verlagern. Wir haben an unterschiedlichen Onlineformaten teilgenommen oder sie selber durchgeführt und erfahren, welche Unterschiede es zum analogen Leben macht. Was ist gut, was schlecht, was vermisst ihr, was nervt, was wünscht ihr euch, welche Möglichkeiten eröffnen oder verschließen sich, was für neue Einsichten habt ihr gewonnen was vergangene Formate genauso wie zukünftige angeht. Mich interessiert die Frage nicht in Bezug auf einzelne Onlineformate sondern in Bezug auf die Gesamtsituation. Ich würde mich gene austauschen: Was lässt sich aus der „Corona-Situation“ und ihren Formaten lernen, inwiefern verweisen sie auf Stärken aber auch Schwachstellen in herkömmlichen Formaten und welche Anregungen und Erkenntnisse können wir in die Zukunft mitnehmen.

Fragen:Wie kann ich einen Raum schaffen (digital) um einander zu spüren?Welchen Raum eröffnet der Digitale, der der Analoge vielleicht nicht öffnet?

Schutzzraum zu Hause bei Homeoffice
Frusttration in Bezug auf Austausch Kontakt ist anders. Emotionaler Austausch ist andersHat mit Sinnen zu tun?!Es wird nur Kommunikation, nicht die Erfahrung teilt
KEine ZufallsbegegnungHerausforderung. privater Raum (Schlafzimmer) ist gleich Arbeitsraum, kein extra Raum
Kollegialer Ausstauch ist mit mehr Menschen intensiver.Fehlen der physischen Anwesenheit auf „Dienstreise“, andere Erwartungen nebenher andere (dienstliche und private) Aufgaben doch noch zu übernehmen
Haben wir unsere Arbeitsorganisation der Situation angepasst
Neuer Zugang zu digitalen Medien, Chance „Einzusteigen“
Verknüpfung von On und Offline ( z.B. Beziehungsarbeit)
Digital und Analog nicht übersetzen zu versuchen Beides für sich Beochaten mit ihren Phänomenen

Was kann das Digitale für das Analoge: virtuelles in Präsenzveranstaltungen zu übernehmen (wann reagiere ich auf was, wann lese ich was,…), Digital ermöglicht andere Barrierefreiheit. z.B. Barriere Übernachtung, etc. Digitale tools können den analogen Werkzeugkoffer erweitern

Persönliches:AMBIVALENZ: Kommunikationsoverkill gleichzeitig nicht befriedigende Kommunikation anderer Wertvon solidarischem gemiensamen Leben, was heißt Solidarität und gemeinschaftliches wohnen wenn Kostenteilung nicht der einzige Ausgangspunkt war? Was kann mensch in der Krise gemeinsam aushalten?Nähe über Digitalkommunikation vs. Nähe zu HauseUmgang mit und Kommunikation über Ängste