#bcpb18 – Rückblick und Ausblick

BarCamp politische Bildung 2018 in der Stiftung wannseeFORUM

„Inklusion in der digitalen Gesellschaft“ lautete das Einstiegsthema ins Barcamp politische Bildung, das 2018 vom 2. bis 4.Mai in der Stiftung wannseeFORUM statt fand. Arbeitsgrundlage war dabei ein erweiterter Inklusionsbegriff, der sich auf die gleichberechtigte Teilhabe aller an allen gesellschaftlichen Bereichen bezieht.

Insgesamt fünfzig Beteiligte, d.h. Teilnehmende und Teilgebende, stellten auch bei diesem #bcpb das Von- Einander-Lernen, Diskussion, Vernetzung und gemeinsame Ideenentwicklung, in den Mittelpunkt ihres Austausches.

Input und interaktive Auseinandersetzung mit dem Thema bot unter anderen Michel Arriens, Online-Aktivist, Blogger und Speaker für Inklusion und gegen (mediale) Diskriminierung, Campaigner und Social Media Manager bei Change.org, sowie aktiv bei Leidmedien.de und im Bundesverband Kleinwüchsige Menschen und ihre Familien (BKMF) e.V., Ansätze und Tools der Open Knowledge Foundation zu „Inklusion in der digitalen Gesellschaft“ vermittelte Lydia Böttcher in ihren Sessions.

In den veröffentlichten Session-Dokumentationen spiegelt sich die breite Palette von Themen, Tools und Ideen des #bcpb18 wider. Inklusion von Menschen mit Fluchterfahrung in der Bildungsarbeit und Zeitgemäße Beteiligungsformen waren ebenso Session-Themen wie faire Honorare in der politischen Bildung, verschlüsselte Kommunikation oder Programmieren und politische Bildung.

BarCamp politische Bildung 2018 in der Stiftung wannseeFORUM Impressionen vom bcpb18 auf Flickr

Entstanden ist auch eine Linkliste zu Inklusion in der digitalen Gesellschaft.

 

Das nächste BarCamp politische Bildung ist als bundesweites Projekt der Jugendbildungsreferent*innen der Arbeitsgruppe „Digitale Medien und Demokratie“ im Programm  „Politische Jugendbildung im AdB“ schon in Planung. Das #bcpb19 wird in Kombination mit einem ganztägigen Workshop vom 7.-9.Mai 2019 in der Bildungsstätte Alte Schule Neu Anspach des basa e.V. stattfinden. Mehr dazu demnächst auf bcpb.de

Das barCamp politische Bildung 2018 wurde gefördert durch das Programm „Politische Jugendbildung im AdB“

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Über Stiftung wannseeFORUM, A. Ullrich

Info Das wannseeFORUM bietet Ihnen und euch kulturelle und politische Jugendbildung in Berlin, unter anderem zu den Themen Kunst, Kultur, Politik, Partizipation & Mediengesellschaft. http://wannseeforum.de/ Aufgabe außerschulische politische und kulturelle Jugendbildung Stiftung wannseeFORUM Das wannseeFORUM ist als Bildungsstätte und Tagungshaus für Jugendliche und Erwachsene ein FORUM der Begegnung für Menschen aus verschiedenen Bevölkerungsschichten und Lebenswelten, die außerhalb des Alltags miteinander diskutieren und arbeiten wollen. Träger ist die Stiftung wannseeFORUM. Das Programm beinhaltet Seminare und Projekte für junge Menschen ab 14 Jahren und Fortbildungen für Mitarbeit...Mehr anzeigen Allgemeine Informationen http://de.wikipedia.org/wiki/Wannseeforum In der von 1906 bis 1908 erbauten Bankiersvilla gründeten US-Behörden 1947 das „camp of wannsee“ als Beitrag zur Demokratisierung Deutschlands. 1951 verkaufte die Erbengemeinschaft der Bankiersfamilie Joerger das gesamte Ensemble aus Landhaus, Kutscherhaus und Park als dauerhaften Sitz einer Jugendbildungsstätte an den McCloy-Fonds. Im gleichen Jahr, am 14.2.1951, nach Verkündung und Inkrafttreten der Entnazifizierung, erfolgte die Übergabe des Hauses und des Grundstücks an den deutschen Verein „Wannseeheim für Jugendarbeit e. V“ durch John McCloy, Hochkommissar in Deutschland, und Ernst Reuter, Berliner Bürgermeister. Das denkmalgeschützte Landhaus mit seinem Kutscherhaus und dem modernen Atrium liegt im Süden Berlins, im ehemaligen amerikanischen Sektor, in der Hohenzollernstraße 14 am Pohlesee, einem südlichen Ausläufer des Wannsee. Das Ensemble, bestehend aus Haupthaus, Kutscherhaus und großzügigem Park, ist eines der ersten der für die Architektengemeinschaft Breslauer & Salinger typischen großen Landhäuser in und um Berlin. Sie setzten Elemente der Architektur märkischer Herrenhäuser unter Berücksichtigung des von Paul Mebes eingeführten Landhauses im Sinne des „Bauens um 1800“ in anspruchsvolle Wohnarchitektur für reiche Industrielle der Kaiserzeit um. Die Fassade des Gebäudes und der repräsentative Kaminsaal wurden bis April 2005 umfangreich saniert.