Archiv des Autors: admin

Gedanken zur inklusiven Öffnung von Seminaren

Beispiel Förderschule: Drehbuch / Storyboard auf großer Metaplanwand visualisiert um es immer für alle parat zu haben.

* Piktogramme nutzen:
* Regeln vom Haus
* Was macht eine Filmcrew: https://www.flickr.com/photos/abchuell/16051889309/in/dateposted/
* Show, don’t tell! / Sprache reduzieren
* Schnitzeljagd / Actionbound
* Handzeichen („L“ mit Daumen, Zeigefinger) für Übersetzung
* Sprache
* gesten, zeigen, schauspielerisch, Gebärdensprache (Input/Vorlage)
* einfache, leichte Sprache nutzen (mündlich/schriftlich) –> Mixed Pickles bietet u.a. Fortbildungen an
* gesprochene Sprachen abfragen! Übersetzungen (Sprachressourcen der Teilnehmenden ≠ Murmelübersetzungen, sondern Zeit geben dafür
* im Plenum übersetzen / Gruppenarbeit mit Sprachbuddy
* Wenig Plenum, viel in Kleingruppenarbeit
* WUPs / Spiele (Begegnungen ermöglichen)
* inklusive(re) Teams, wenn nicht möglich Teilnehmende stärker als „Referent_innen“ einbinden, z.B. durch BarCamp-Charakter
* herkunftsspezifische Unterschiede in Lerntypen/Seminarformaten/Lernkultur

Spoken Word & Rettet den Polylux (fälschlicherweise teilweise als Overheadprojektor beziechnet)

–> Verschiedene Sprach/Geräuschübungen, die als Grundlage für Poetische Texte oder Storytelliung dienen können:

Vierzeiler schreiben:
1. Drei Worte frei wählen (oder wahllos aus
2. Nächste Person schreibt 1-2 Wort zu jedem Wort, die assoziiert werden.
3. Nächste Person nutzt dies als Grundlage um Vierzeiler ohne Reimzwang zu verfassen (nicht alle Worte müssen genutzt werden)
Lesen: V.a. für Jugendliche gut um Hemmschwelle zu überwinden: In Paaren gegenseitig vorlesen –> „normale“, flüsternd, schreiend

Storyassoziationen:
Geschichten erzählen im Kreis: Setting, Konflikt, Lösung/Eskalation

WUP: Impuls rumgeben (Worte, Sprache egal, Geräusche)

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Der Polylux: Wir haben probiert… Weiterlesen

Dystopie als wirkungsvolles Lernziel im Bildungsrollenspiel

Diskussions-Session über Dystopien als Szenarien für politische Bildung, insbesondere als Mini-LARP

Input:
Als erste Utopie gilt Thomas Morus‘: „Utopia“. Es ist unklar ob damit oi-topos (guter Ort) oder ou-topos (Nicht-Ort) gemeint war. Heute wird Utopie generell als optimaler Ort gelesen.

In der Zeit der Industrialisierung entstehen erste Dystopien. Die bekanntesten Dystopien sind Brave New World (Adlous Huxley) und 1984 (George Orwell).
Dystopie und Utopie sind Kehrseite voneinander.
Welches Genre dominiert ist abhängig von der gesellschaftlichen Verfassung:
→ in prosperierender Gesellschaft dominieren Utopien
→ in schwierigen Situationen dominieren Dystopien

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Tonny

„Tonny“ ist eine Türöffner-Methode, ein Spiel, um subjektive Eindrücke zu Überwachung zu gewinnen und eigene Einstellungen zu generieren.
Im Spiel haben sich unterschiedliche Positionen abgezeichnet: von „war mir egal“ bis „war sehr unangenehm“
Eine Analogie zu Überwachung im Real Life: die Folgen der Überwachung bleiben unklar Weiterlesen

Positiver Umgang mit der Digitalisierung in der politischen Bildungsarbeit

Digitalisierung als Bedrohung und/oder Positives für das Individum und die Gesellschaft.

Wie bekommt man es hin die Ohnmacht gegenüber Digitalisierung zu überwinden?

Fragen die in einem Seminar am Ende gestellt wurden:

Wir müssen uns Entscheiden Technik zu nutzen oder wollen wir den menschlichen Faktor. Weiterlesen

Wie bekomme ich Projekte finanziert?

In der Session tauschten wir uns aus, wie von eine ersten Idee zum ausfinanzierten Projekt gekommen werden kann. Eine ähnliche Session hat auch schon auf dem JugendPolitCamp Ende April im ABC stattgefunden. Teile der Doku sind hier übernommen. Empfehlenswert: direkt bei der Stiftung/anderen potentiellen Fördergeldgeber_innen anrufen, das Vorhaben beschreiben und beraten lassen. Bei den meisten Leuten dort kann man recht offen sein und fragen, wieviel man beantragen könnte und welche Dinge es beim Antrag zu beachten gibt (fragen, ob man im Vorweg eine Projektskizze zuschicken darf). Am Telefon erfahrt ihr mehr als im E-Mailverkehr.

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weltrettung.org

„Wie sieht die Welt aus, die wir gern haben würden“ – Medienbeiträge zu Utopien z.B. Filme auf dieweltrettung.org zusammenbringen unter dem Label einer fiktiven Jugendbewegung

Notizen aus der Session:
Utopien: Möglichkeiten freien Lauf lassen unabhängig z.B. von Ressourcen wie Geld
mit cc0-Lizenz Projekt in eigenen Projekten nutzen und auf der Webseite hinzufügen

Ziel:
– über „Spielwiese ohne Grenzen“ Jugendliche dazu zubringen, über Zukunft nachzudenken als ersten Schritt der Politisierung, Ideenentwicklung für nächsten Schritt, reales Engagement vor Ort zu unterstützen Weiterlesen